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Wohnungen in Hamburg

In Hamburg zu Leben und zu arbeiten, das ist wohl der Wunsch von vielen Jugendlichen und Studenten. Doch nicht die Arbeitssuche scheint hier zum Problem zu werden, sondern die Frage der passenden Wohnung. Ein Nerven aufreibendes Spiel mit sehr viel Geduld scheint es zu werden.

Single / Student sucht Immobilie

Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist ein schwer umkämpftes Gebiet, das es zu erobern gilt. Doch gerade die Alleinstehenden sollen es nicht einfach haben. Hamburg zählt zu einen der teuersten Städte in Deutschland und dementsprechend sehen auch die Mietpreise aus. Allein eine 1-Zimmer-Wohnung ist erst ab 300 EUR aufwärts zu bekommen. Zusätzlich fällt für den Vermieter noch eine deftige Kaution ab, die der Mieter nach Mietende zwar wieder bekommt, doch erst einmal muss diese aus dem knappen Geldbeutel eines Singles bezahlt werden. Wohnungsangebote bieten die Zeitungen jede Menge, doch meist nicht in dem Stadtteil, in das man gerne hin möchte. Sollte das Glück dennoch auf seiner Seite sein, und es wird ein Objekt gefunden, dann bedeutet dies nicht gleich, dass die ewig lange Suche nun ein Ende hat. Denn mit der eigentlichen Besichtigung kann man sich nun um die Wohnung bewerben. Bewerber gibt es auf jede Wohnung sehr viele, und da ist die Chance einen Treffer zu leisten doch eher gering. Dieser Umstand ist nicht zuletzt der großen Nachfrage über das Internet geschuldet, da Portale wie Immonet tausende Interessenten anziehen und der Konkurrenzkampf groß ist. Vor Ort zählt der erste Eindruck und dieser ist nicht immer so, wie man sich diesen vorstellt. Eine Wohnung finden in Hamburg ist also nicht ganz einfach, dennoch mit etwas Geduld zu bewältigen.

Klischees und Vorurteile von Vermietern

Bei einer Objektbesichtigung, die zur Vermietung frei steht, ist in der Regel der Vermieter anwesend. Dieser möchte sich sofort ein Bild von seinen potenziellen Mietern machen, um später die richtige Entscheidung zu treffen. Junggesellen sind zu laut, feiern oft Partys und ein ständiger Ein- und Ausgang von fremden Leuten strömt durch das Haus – so lautet eines der Klischees. Junge Männer mit vorgetäuschter Freundin im Arm kommen hingegen deutlich besser an.